Dienstag, 10. August 2010

Der letzt Tag neigt sich dem ende...

Anfangskilometerstand:Endkilometerstand



Es ist soweit. Die Usa hoch 5 Gruppe startet die Heimreise.

Heute morgen früh raus, Frühstück und ab zurück nach L.A. Auto abgegeben und mit dem Shuttlebus zum Flughafen.

Es war soweit,der Erste musste uns verlassen. Da Jonas einen anderen Flug nimmt, ist er schon jetzt weg. Die übrigen 4 sind erst mal in den Burger King und langweilen sich jetzt seit schon 4 stunden.

Plötzlich ein Ruf von Chris:

"Da muss ein Star sein, die machen alle Bilder"

Also raus aus dem Burger King (BK) und den Stars entgegen. Hmmm...wer kann das sein?

Ok,wird wohl niemand Bekanntes sein - fail!!! Ein Mädchenhaufen rennt kreischend an uns vorbei. Die Einsicht,ok, die sind wohl doch bekannt^^

Ich noch sehr überzeugt zu den Anderen: "Ich kenn die nicht."

Und schon wieder fail^^

Zurück im bk fragen wir die vorher kreischenden Mädels,wer das denn war. Und zu meiner Schande hat es sich um Sergio Ramos, Xavi Alonso und Iker Casillas gehandelt.3 der weltbesten Fußballer,alle samt bei Real Madrid in der Stammelf und aktuelle Weltmeister mit der spanischen Nationalelf. Peinlich ,peinlich;)

Soweit erst mal. Unser Flug startet in 2.5 Stunden.

Das wars dann wohl mit dem Blog. Bis in einem Tag, zurück in Deutschland.

Fazit: Die Reise war der Hammer und wird unvergesslich bleiben!!!

Leider mussten wir uns von folgenden treuen Weggefährten verabschieden:

- Jonas' Taschenmesser
- Matzes Reisepass
- Matzes Kamera
- kurzzeitig Matzes Schuhe in Vegas
- Jonas
- Chris' Telefonkarte
- volles Nutellaglas
- 3 Packungen Aspirin (neu gekauft) von Michi


PS: Jonas natürlich nur für kurze Zeit, da er einen anderen Flug nehmen musste. Also liebe Barbara, lieber Helmut: keine Sorge ;)


Lars und Chris
(und auch die andern zwei, die neben uns sitzen und Jonas, der schon im Flieger sitzt)

Montag, 9. August 2010

San Diego und Good Bye America


Hey,

hier nun einer der letzten Einträge für diesen Roadtrip.
Nachdem wir als letzten Park noch den Joshua Tree National Park besucht haben, sind wir nun in San Diego.
Joshua Tree war ein wirklich toller Abschluss mit einem super Campingplatz an einem riesen Felsen und umgeben von den witzigen Joshua Trees.
Nach der letzten Nacht im Zelt ging's morgens los in einen Kakteengarten.
Danach sind wir noch etwas in der Hitze zu einer tollen Oase gewandert. Auch das war wirklich beeindruckend!
Wir sind dann schon abends nach San Diego gefahren, um morgens früh aufzustehen und dann den ganzen Tag in San Diego zu haben.
Zuerst ging es nochmal kurz zu einem Outlet, um die günstigen Preise zu nutzen :)
Dann nach San Diego Downtown, wo wir uns das Gaslamp-Viertel angeschaut und am Meer gechillt haben. Natürlich bräuchte man noch mehr Zeit um San Diego zu erkunden und es ist schade,dass wir diese nicht haben, da San Diego wirklich schön ist. Aber jeder freut sich natürlich auch auf zu Hause!
Da es der letzte Abend war, waren wir zum Abschluss schön abendessen.
Es wird sicher noch ein Fazit geben =)

Gute Nacht!
Bis Bald

Freitag, 6. August 2010

Vegas, Baby!


Hey,

gestern sind wir in Las Vegas angekommen. Hier ist es wirklich sehr heiß (42Grad C)
und auch nachts kühlt es nur auf 34Grad herunter. Zum Glück ist hier alles perfekt klimatisiert :) Die ganzen Megahotels und kostenlosen Shows (z.B. die stündliche Outdoor-Piratenshow am Treasure Island (nicht gerade jugendfrei^^) oder der halbstündliche Vulkanausbruch am Mirage sind wirklich beeindruckend. Sin City macht seinem Namen alle Ehre!
Wirklich toll, fand ich persönlich das Caesars Palace.
Wir haben uns den kompletten Strip angeschschaut und sind um 3 Uhr in die weichen Betten (endlich mal wieder) gefallen!

Chris

Donnerstag, 5. August 2010

National Park Flash



Nachdem wir heute eine lange, heiße aber sehr schöne 15 Kilometerwanderung im Arches Nationalpark gemacht haben sitzen wir nun mal wieder im Mc Donalds und gönnen uns frisch geduscht 2 Stunden Internet während es draussen gewittert und wie aus Eimern schüttet. Nachdem Chris den Blogeintag geschrieben hat, hat es am Grand Canyon glcklicherweise doch noch aufgeklart und wir haben beschlossen uns aufzumachen und den Pfad der hinunter in den Canyon führt wenigstens ein kleines Stück zu laufen. Ich konnte leider nur etwa 2 Kilometer laufen da ich mir am Tag davor den Fuß aufgerissen habe und habe dan mit Chris an einer sehr schönen Aussichtsplattform gewartet, während die anderen 3 nochmal etwa 2 Kilometer weiter gelaufen sind und wie wir, nachdem sich der Nebel plötzlich gelichtet hatte, einen wunderbaren Ausblick auf den Canyon hatten. Zurück am Auto sind wir dann nochmal zu einem anderen Aussichtspunkt gefahren und haben von dort einen sogar noch noch spektakuläreren Ausblick gehabt.

Am nächsten Tag ging die Fahrt durch das Najavoindianerreservat weiter zum Monumentvalley wo wir die nächste Nacht verbracht haben. Angekommen haben wir unser Zelt auf dem wohl besten Campingplatz bisher aufgebaut und haben dann die 27km lange Schotterstraße durch das Tal in Angriff genommen. Das war ein sehr bequemer Weg wirklich großartige Ausblicke zu bekommen. Abends sind wir unter einem tollen Sternenhimmel mit vielen sehr scharfen Würstchen aus Schwein, Rind und Hühnchen!!! im Bauch an einem wirklich tollen Ort eingeschlafen.

Als nächstes fuhren wir zum Arches National Park, in dem wir die letzen 2 Tage verbracht haben. Gestern haben wir unser Zelt aufgebaut und sind dann gleich in den Park gefahren und haben eine kurze Wanderun zum Delicate Arch gemacht, wo wir einen sehr schönen Sonnenuntergang erlebten. Kurz bevor wir gehen wollten. musste Matze noch dringend aufs Klo und hat die Rückseite des Fels benutzt um bei tollem Ausblick etwa 50 Meter in die Tiefe zu pinkeln. Dabei ist leider seine Kamera in der Hülle vom Gürtel gerutscht und hat sich in die Tiefe in einen dunklen Spalt verabschiedet. Nach einer kurzen Suchaktion im Dunkeln mit Taschenlampen hatten wir die Kamera zwar gesehen aber sahen keine Möglichkeit in die Spalte zu klettern. Heute haben wir eine lange Wanderung zu verschiedenen Arches gemacht und sind danach nochmal zurück zum Delicate Arch um die Kamera vielleicht doch noch zu bergen. Bei Tageslicht war es dann möglich einen Abstieg in die Felsspalte zu finden und die Kamera funktioniert sogar noch ein bisschen, knirscht allerdings etwas beim Objektiv ausfahren da sie eine Nacht im feinen Sand lag. Auf jeden Fall waren alle sehr glücklich, dass die Kamera und besonders die Bilder doch gerettet sind.

Morgen früh gehts dann nach Las Vegas wo wir eine Nacht im Circus Circus verbringen werden und danach haben wir noch 3 Nächte hier in den Staaten bevor es schon wieder zurück nach Deutschland geht.

Sonntag, 1. August 2010

Adventure



Hey,

Momentan sitzen wir auf dem Campingplatz am Grand Canyon.Der Zeltplatz ist richtig schön,allerdings regnet es richtig stark,womit wir nicht gerechnet haben!Leider können wir so nicht den Canyon runterwandern:( Wenigstens habe ich dann Zeit von unseren abenteurlichen Erfahrungen im Death Valley zu schreiben.Aber erstmal von vorn:

Nach wieder ca.400 Meilen (durch Deutschland zu fahren wird für uns auch keine lange Strecke mehr sein :) ) kamen wir gegen Abend am Death Valley an. Die Aussicht war atemberaubend! Und selbst auf dem relativ hoch gelegenen Campingplatz, der umsonst war und auf dem nur 3 weitere Zelte standen hatte es um 20 Uhr noch 33Grad Celsius.

Der Sonnenuntergang und der Sternenhimmel waren gigantisch."Krass,das ist wie im Planetarium" (Matze).Da merkt man erst,wie krass wir mit den Städten den Himmel beleuchten und dafür auf so einen tollen Sternenhimmel verzichten müssen!

Morgens waren wir um halb 7 wach,weil die Sonnen einfach eine unglaubliche Kraft hat und es einfach zu warm war.

Die Straßen im Death Valley sind ziemlich abenteuerlich,weil die geteerte (paved road) Straße plötzlich aufhört und man auf Schotter weiterfährt.

Zuerst haben wir ziemlich cool gebaute Schmelzhütten gesehen,mussten aber umdrehen,da es die falsche Richtung war =)

Plötzlich ging eine Warnleuchte am Auto an - also erstmal die Bedienungsanleitung zu Rate ziehen. "Malfunction lamp"....nichts schlimmes,nur der computer der die Emissionen checkt,man sollte danach schauen,aber das Auto wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Also weiter!

Im Reiseführer steht etwas von einer Geisterstadt,in der 1929 auch ein Western gedreht wurde - allerdings steht da auch "die Strecke,die dorthin führt ist nur für Geländewagen geeignet".

Wir haben ja einen SUV und Geisterstadt hört sich ja spannend an,also 9Meilen off-road.Nach knapp 30min,da man nur langsam fahren konnte,waren wir dort.Aber Überraschung: Die Geisterstadt macht ihrem Namen alle Ehre und ist einfach nicht mehr da! Stattdessen ist dort nur eine kleine Tafel,auf der steht,dass man sich nun dort befände,wo einst Downtown stand.

Also wieder zurück. Allerdings blinkt plötzlich ein weiteres Warnlicht auf...geringer Reifendruck.Der Sensor zeigt am linken Hinterrad an: 28 (normal 41) und zählt immer weiter runter...so lang der Reifen noch nicht ganz unten ist einfach versuchen so nah wie möglich an die richtige Straße zu kommen.Aber nach kurzer Zeit ist klar: wir müssen anhalten,sonst fahren wir auf der Felge.Das Gewicht des Autos war einfach zu groß.Das Thermometer zeigt 114 Grad Fahrenheiten an.Der Reiseführer hatte recht mit "eine Reifenzerfetzende Strecke". Also haben wir bei der Hitze das Ersatzrad drauf und den kaputten Reifen in den Kofferraum.Eigentlich dachten wir der kleine Ersatzreifen platzt uns auf dieser Strecke nach 10 Metern,aber durch Umladen, um das Gewicht von diesem Reifen zu nehmen und dadurch das Ersatzreifen der Amis stabiler sind (laut Handbuch kann man damit 65mph und 3000Meilen bei einer Autozuladung von 950kg fahren).Also sind wir langsam die 8Meilen  zurück zur regulären Straße gefahren und haben gehofft,dass der Reifen das mitmacht.Wir haben dann auch noch einen Australier "gerettet",den wir dann am Anfang der off-road strecke mit seiner normalen Dodge Schräghecklimo getroffen haben,in dem wir ihm davon abgeraten haben,da dort nichtmal eine Geisterstadt ist.Er war dann auch ziemlich dankbar:). Wir haben es auch zur regulären Straße geschafft und mit 40mph gingen die 100Meilen zur nächsten Stadt auch. Der Typ an der Tankstelle hat uns dann erklärt wir wären in einer großen Deadzone,also hat er uns in eine 90Meilen entfernte Stadt geschickt,durch dir wir auf der Hinfahrt zu Death Valley gekommen sind.Von dort aus haben gleich bei Hertz angerufen,die dort in der Stadt eine Partnerwerkstatt hatten,der uns allerdings den Reifen nicht reparieren konnt/wollte und auch keinen neuen in der größe hatte. Glücklicherweise haben wir von dem Tankstellenmitarbeiter in der Deadzone einen Tipp für einen guten Reifenhändler bekommen.Die waren total nett und haben gemeint man könne den Reifen gut reparieren.Wir musstebn also nur 20$ zahlen,wobei sie uns sogar noch 1$geschenkt hat,weil wir nur 19$ in cash hatten.

Der Reifen ist wieder perfekt,die andere Warnleuchte ist immernoch an,aber da rufen wir nochmal bei Hertz an.

Zurück in Death Valley haben wir dann auf Meereshöhe gecampt.auf dem campingplatz waren nur noch 2 junge Franzosen,die auch einen Roadtrip machen und ein Paar.

Es hatte allerdings nachts um 11 immernoch 36Grad,das Paar hat da dann aufgegeben :). Selbst das Wasser aus dem Wasserhahn war heiß! Es hat nicht wirklich weiter abgekühlt und wir haben irgebdwie vesucht wenigstens etwas zu schlafen..Denn auch der Wind war heiß.Wie ein Fön. Es ist schon paradox, wenn man zum Sternenhimmel hochschaut, es aber genauso heiß ist,wie in Deutschland an einem heißen Tag.

Jetzt haben  können wir aber wenigstens "Campen am heißesten Ort der Welt" abhaken :)

Ein Eintrag über Sequoia kommt auch noch.

Naja, erstmal genug geschrieben,jetzt wagen wir doch den abstieg in den Canyon,da der Regen schwächer geworden ist.

Bis bald

Chris

Kein Tag wie die anderen



Jetzt verspätet,der Eintrag vom 26.07

Der 26. war ein Tag des Aufbruchs, ein Tag der Veränderung - wir ließen das stadtleben hinter uns und brachen unsere reise durch die national Parks an - ach ja, es war auch Chris Geburtstag.

So hat wohl noch niemand seinen Geburtstag reingefeiert. Wir waren in der spätvorstellung von grown ups. Und zwar im graumans chinese Theater, das Nummer eins Kino in Hollywood, ach was sage ich da, von ganz L.A. oder gar der gesamten Usa, in dem alle Stars ihre film Premieren zelebrieren. Unser Fazit: tolles Kino, lustiger film... aber was erwartet man auch anderes bei Kevin james, Adam sandler und Co.(so nebenbei, falls jemand von euch mal da einen film anschauen will, kauft KEine m und m's, die kleine tüte gibts zum sparpreis von schlappen 4.39$, alles für Schnäppchen Liebhaber^^)

Am morgen gings dann ab zum autoverleih. Alle waren schwer gespannt,was wir für ein auto wir bekommen und ob unsere ganze Sachen rein passen würden. Und dann das! Ein nagelneuer Chevrolet traverse, 4 Rad antrieb mit grad mal 366 Meilen aufm Buckel. Das Modell von 2011, Glück muss man auch mal haben. Voller Freude mussten wir dann unsere Camping Sachen kaufen gehen.5 Jungs im Wal mart = Diskussionen und 3 stunden Verspätung;) aber wir hatten jetzt alles, was man so braucht fürs nackte überleben in der knallharten Wildnis;)

Ab auf den highway Nummer One und gen norden. Unser erster Ort war kein geringerer als malibu! 27 Meilen strandvillen und traumwetter! Aber nach einer kurzen Foto Session mussten wir uns von diesem tollen Ort losreissen und weiter.

Aber wer uns kennt,weiß dass wir immer deutlich länger brauchen,als geplant. Diesmal gabs einen statusmeldung von Michis Magen. Er hatte (mal wieder) tödlichen Hunger und ich musste ihm (mal wieder) zustimmen;) wir fanden ein tolles steakhouse. Ein Blick auf die karte, ein Blick in den Geldbeutel, eine ausrede, der jeder dankend zustimmte: "es ist Chris Geburtstag, da muss was gscheites her!"

Jonas:" Jungs genießt es, das wird das wohl beste essen des Urlaubs" Und es war auch wirklich gut.

Nach der Stärkung fuhren wir fast rastlos zum Hotel. In kings City angekommen fiehlen wir sofort ins bett, es war ja auch schon 2 Uhr nachts und am nächsten Tag sollte es schon wieder um 7 Uhr weiter gehen.